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aktualisiert am :
18.10.2007
 
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Ziegen - Seite 8

Ziegenrassen

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Thüringer Wald Ziege ( TWZ )

Herkunft
Die Thüringer Wald Ziege entstand um die Jahrhundertwende in Thüringen aus bodenständigen thüringischen Landschlägen, din die über eine begrenzten Zeitraum schweizer Toggenburger Ziegen eingekreuzt wurden. Das Hauptverteilungsgebiet ist Thüringen, es existieren jedoch nennenswerte Bestände über die gesamte Bundesrepublik verteilt.

Beschreibung:
Die Thüringer Wald Ziege ist mittelgroß, sowohl kräftige als auch feingliedrige Typen kommen vor, wie auch gehörnte und ungehörnte Tiere. Das Haarkleid ist kurz und glatt anliegend. Die Farbe erstreckt sich von hell- bis dunkelschokoladenbraun ohne Anflug von Fuchsfarbe und ohne Aalstreich, vereinzelt kommen auch schwarze Tiere vor. Die typische Kennzeichnung kommt zum Ausdruck an der ausgeprägten Gesichtsmarke mit den von der Überaugengegend bis zur Oberlippe weißen Streifen, weiß gesäumten Ohren und Maul, weißeem Spiegel und weißen Unterbeinen.

Mae und Gewichte    
  Ziegen Bcke
Widerristhhe 70 - 75 cm 80 - 85 cm
Gewicht 40 - 55 kg 55 - 70 kg

Leistungen:
- widerstandsfähig und anspruchslos
- vorwiegend milchbetonte Doppelnutzung (Milch und Fleisch), verstärkter Einsatz in der Landschaftspflege.
- Milchleistung bei ca. 700 - 1.000 kg
- durchschnittlich 3,5 % Fett
- saisonale Brunst,
- eine Lammung/Jahr, i.d.R. Zwillingsgeburten, Drillingsgeburten sind jedoch nicht selten

Zuchtziel:
Neben dem primären Ziel des Erhaltens der in ihrem Bestand bedrohten Rasse wird eine wider- standsfähige Ziege mit guter Milch- aber auch Fleischleistung und hoher Fruchtbarkeit angestrebt. In der Fortführung der Rasse ist auf Reinrassigkeit zu achten, Einkreuzungen sind zu vermeiden. Zur Selektion sollten Angaben zum Fremdblutanteil (u.U. im Zuchtpapier angegeben) vorliegen.

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